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Abgabe: ein Rückblick

Oh, ich liebe es, Projekte abzuschließen!

Vorhin habe ich eine Weblösung (oder den ersten Schritt in einem größeren redesign-Prozess) abgegeben. Jetzt erzähle ich ein wenig darüber.

Die Struktur

Meine selbstgestellte Aufgabe war es, die Inhalte von der Struktur zu trennen und so die Aktualisierung der Inhalt maßgeblich zu vereinfachen. Eine Fertiglösung mit Datenbank wollte ich nicht, reines HTML, also nur die logisch-semantische Bezeichung der Inhalte, ist wirklich einfach genug. Man muss nur strukturiert denken können.

Ich habe also statt einem voll ausgereiften und vollkommen überdimensionierten CMS, die auf eine Datenbank und eine serverseitige Skriptsprache angewiesen ist, eine eigene kleine Lösung gebaut. Das PHP-Skript fügt einfach die angefragten HTML-Inhalte in eine Vorlage oder gibt eine Fehlermeldung aus. Soweit der erste Schritt. Im nächsten Schritt kommt dann eine Übersetzung (oder eine Suche derselben) dazu.

Die Inhalte

Da die bisherigen Inhalte übernommen werden sollten/mussten, war eine weitere Anforderung, die Inhalte an das erwähnte System anzupassen. Nun, ich habe ja schon gesagt, dass reines Inhalts-HTML nicht schwer ist. Und da die bisherigen Webpräsenz genau daraus bestand, musste ich nur ein paar Überschriften anpassen und die überflüssige

itis drumherum entfernen: fertig. Es ist so schön, in einer halben Stunde alles übertragen zu haben. Oder, da ich das CMS geschustert habe, entsprechend zurecht zu schneiden.

Das Aussehen und das Verhalten

Das CSS musste komplett neu geschrieben werden. Nicht weiter überraschend. Da aber die Struktur in einer extra Datei war und auch die letzte Version bereits auf CSS gesetzt hat, war die Arbeit nicht besonders umfangreich.
Im Prinzip konnte ich ein Template gestalten und war fertig. Ich weiß, das ist in keiner Weise neu. Ich habe es nur zum ersten Mal in so viele Einzelschritte aufgesplittet. Oh, ich fühle mich so 2004…

Sogar die berühmten Änderungen in letzter Minuten waren in einer halben Stunde umgesetzt, gestestet und hochgeladen. Wenn ich an das eine Projekt denke, dass ich noch ohne (oder nur mit wenig) CSS gemacht habe.. auweia…

Ich habe das Projekt auch dazu genutzt, einige ältere und einige neuere Techniken einzubauen. Zum einen war da der beliebte und wahrscheinlich mittlerweile recht bekannte Styleswitcher, der auf einfache Weise den Wechseln zwischen verschiedenen CSS-Files erlaubt. Man kann quasi das Aussehen selbst wählen. Diesmal habe ich mich auf reine Farbschemata beschränkt.
Die andere, etwas neuere Technik, ist ein Dropdown-Menu als Navigation. Die Auskenner werden mich mit Sicherheit auf einen älteren Artikel in einer bekannten englischsprachigen Onlinepublikation hinweisen, ... Da die Navigation auf jeder Seite in gleicher Weise vorhanden ist, ist das Menü eine praktische Möglichkeit, die Übersicht zu wahren.

Unterm Strich

Ich habe für diesen ersten Schritt also etwas PHP (für das CMS)und eine Menge CSS verwendet. Dazu kamen dann noch zwei JavaScripts (Menü und Farbwechsler) und etwas HTML für die Vorlage. Natürlich noch zwei Packungen Erdnüsse und eine Menge Kaffee.
Das wichtigste war und ist aber das gute Gefühl, eine (aus meiner Sicht) gute Webseite gemacht zu haben. Es werden natürlich noch die weiteren Schritte folgen. Die Inhalte sollen übersetzt werden und der Wechsel zwischen den Sprachen soll einfach ein, die Adressen-/Verzeichnisstruktur soll dabei weiterhin intuitiv bleiben. Von den ganzen Kleinigkeiten mal ganz abgesehen.

Für die beiden, die jetzt immer noch lesen: die Webseite ist auch im Internet und dort unter der Adresse www.viehweger.org zu erreichen. Es handelt sich um die private Internetseite meines Vaters.

Abgelegt in: Design
Veröffentlicht am 20.08.2004 um 22:58
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Diese Internetseite wurde von Wordpress zusammenebastelt und besteht aus geprüftem XHTML und CSS.
Das hat viele Vorteile.

Weitere Seiten mit ähnlichen Vorteilen preisen gutes Webdesign an oder enthalten Texte.
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Mein Server hat, nebenbei gesagt, 0,307 Sekunden benötigt, das hier zu fabrizieren.
War aber nicht böse gemeint.