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Wordlisten

Ich hasse Word. Nicht, weil es von Microsoft kommt, nein. Als reine Textverarbeitung ist es beinahe in Ordnung. Nur für mich ist es unpraktisch.

h3. Struktur

Wenn ich einen Text in Form bringe, dann denke ich automatisch in Auszeichnungen: Es gibt Hervorhebungen, Betonungen, Listen, Absätzen und Überschriften. Nur, um mal die üblichen Verdächtigen zu nennen. Wenn ich diese Struktur in Absatzvorlagen gegossen habe, was in Word durchaus und sogar recht komfortabel geht, möchte ich das Aussehen bestimmen.

Präsentation

An sich lassen sich viele Parameter einstellen, auch sehr genau, einstellen. Die Genauigkeit liegt natürlich auch daran, dass es eben auf Papier fixiert werden soll, und nicht in den Unwägbarkeiten des Internet zerissen wird.
Trotzdem habe ich immer wieder das Gefühl, dass ich mit CSS mehr oder zumindest einfachere Kontrolle über das Aussehen habe.

Konkretes Problem

Wenn ich zum Beispiel Listen gestalten möchte, dann fehlen mir die Möglichkeiten dazu. Ich kann zwar recht genau Einzüge, Listenart und ggf. Listensymbole festlegen, aber ich kann nicht sagen: Die Liste hat vorher und nachher einen bestimmten Abstand, die einzelnen Listenpunkte habe einen anderen Abstand zueinander.

Sicherlich kann ich für jeden Absatz, weil nur dieses Block-Prinzip kennt Word, andere Abstände eingeben. Für den ersten Listenpunkt also etwas mehr Platz davor und beim letzten etwas mehr danach. Dann Seitenansicht und schauen, ob es auch wirklich passt, gegebenfalls nachbessern.

Mit CSS wären das aber locker mal zwei Zeilen gewesen. Leider bin ich in diesem konkreten Fall auf Word angewiesen. Und obwohl ich mit Word leben und arbeiten kann, bin jedesmal froh, wenn ich darauf “verzichten” darf.

Abgelegt in: Leben
Veröffentlicht am 03.11.2004 um 14:18
Dauerhafter Link zu "Wordlisten"

  • http://www.andreas-kalt.de/blog/ andreas

    Die Textverarbeitung von OpenOffice (Writer) ist in dieser Hinsicht näher an XHTML/CSS. Hier kann man gezielter Abstände etc. zuweisen. Insgesamt beruht die Formatierung mehr auf Struktur denn auf einzelnen Absätzen.

    Ein Grund für mich, immer noch bei Word zu bleiben ist der mühsame Einsatz von Tastaturkürzeln in Writer. Ich formatiere praktische alles über die Tastatur, konnte aber bei Writer noch nicht herausfinden, wie ich das dort ebenso machen könnte.

  • http://www.irox.de/roxomatic/ Kossatsch

    Wobei OpenOffice seit geraumer Zeit auch sehr schön Makros & Tastaturkürzel aufzeichnet und verwaltet…

  • http://www.andreas-kalt.de/blog/ andreas

    Wo versteckt sich denn diese Funktion? Ich hab schon einiges versucht.

  • http://kronn.de/weblog kronn

    Über OpenOffice hört man ja so einiges, ich werde es wohl mal austesten müssen (wenn ich Zeit habe, also zwischen den Jahren…)

  • http://kronn.de/weblog kronn

    So, der Download von OpenOffice läuft…

  • http://www.andreas-kalt.de/blog/ andreas

    Bin gespannt auf deine Erfahrungen. Ich selbst hab mir vorgenommen, v.a. Writer in Zukunft häufiger einzusetzen.

  • http://renephoenix.de René

    Wenn ich einen Text schreibe, dann prinzipiell als .txt. Dann habe ich alle Möglichkeiten offen. Eigentlich wollte ich mich schon lange einmal mit LaTEX befassen, was sicher eine Alternative ist, nur dafür habe ich noch nicht die Zeit gehabt …

    Nachteil von HTML ist allgmein, daß man keinen echten Seitenumbruch hat. Aber da hilft zum Glück auch schon CSS etwas nach, allerdings versteht das derzeit nur Opera.

    interessant wäre aber einmal eine Konvertierung von HTML zu doc unter Beachtung der CSS, siehe hier: http://renephoenix.de/index.php?bid=638

  • http://kronn.de/weblog kronn

    Naja, da ich Opera verwende, habe ich natürlich etwas mehr Möglichkeiten, was betrifft. Und solange ich das nur für mich nutze, kann ich ja machen, was ich will, da ich selbst die ganze Zielgruppe bin :-D

    Eine Konvertierung von HTML/CSS zu DOC wäre schön, aber MS wird da auf Frontpage verweisen (und im gleichen Atemzug weiterhin externe CSS ignorieren).

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Das hat viele Vorteile.

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Mein Server hat, nebenbei gesagt, 0,540 Sekunden benötigt, das hier zu fabrizieren.
War aber nicht böse gemeint.