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Computerunabhängigkeit

In den vergangenen Jahren habe ich oft den Computer gewechselt, manchmal freiwillig, manchmal nicht. Mittlerweile habe ich deshalb kaum noch Daten, die “nur” lokal gespeichert sind.

E-Mail lasse ich auf dem Mail-Server und rufe sie über IMAP (eigentlich IMAPS…) ab. RSS-Feeds lese ich im Google-Reader. Projekte sind (soweit mehr als 10 Zeilen Code geschrieben wurden) in zentralen Repositories untergebracht. Der letzte Schritt war jetzt, noch eine Dropbox für “normale” Dokumente wie Briefe, Rechnungen usw. einzurichten.

Die Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes ist jetzt nur noch eine Frage der Clientsoftware. Subversion und Vim sind für jedes System, das ich verwende, verfügbar. Die Einstellungen für Vim sind in einen Verzeichnis abgelegt und folgerichtig per svn abrufbar. Webserver, Datenbanken und Skriptsprachen sind mittlerweile auch auf Windows-Systemen verfügbar.

Bis hierhin bin ich also größenteils unabhängig vom konkret verwendeten Rechner. Sicherlich, eine Einrichtungszeit bleibt, aber die Daten und Anwendungen lassen sich schnell installieren und man kann sich nach verhältnismäßig kurzer Zeit von einem Festplattenschaden o. ä. erholen.

Was nicht so einfach funktioniert ist die Installation von spezieller Software wie GraphicsMagick inklusive RMagick zur Grafikerstellung oder ffmpeg zur Audiobearbeitung. Schon das Versionssystem Git lässt sich nur über den Umweg einer LinuxEmulation installieren. Sicherlich ist es möglich, diese Punkte auch noch zu vereinfachen, aber wie weit muss/will man gehen?

Abgelegt in: Leben
Veröffentlicht am 30.06.2009 um 07:49
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Mein Server hat, nebenbei gesagt, 0,333 Sekunden benötigt, das hier zu fabrizieren.
War aber nicht böse gemeint.