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grippale Konzentration

Ich bin ein Kopfmensch. Den größten Teil meines Tages sitze ich entweder vor dem Rechner oder konzentriere mich anderweitig. Ich bin auf einen klaren Kopf angewiesen. Und ich brauche meine Finger. Ohne die kann ich nicht tippen. Oder zeichnen. Oder Buchseiten umblättern. So ist es.

Und dann wurde ich krank. Eigentlich nur die übliche Kombination: leicht erhöhte Temperatur, Nase dicht, Hals rau, jeder Knochen ist zu spüren und beinahe wundervolle Kopfschmerzen. Also war es nur noch.

Es war auch Mittwoch, war mir aber beinahe wundervoll egal. Eigentlich hatte ich vor, mich am Mittwoch ein wenig tiefer in PHP einzuarbeiten, das ich zwar wunderbar leicht finde, aber noch nicht vollständig erfasst habe. Ich wollte ganz praktisch für einen Bekannten ein Skript liefern, dass mich sozusagen zwingt, mich mit einem für mich neuen Bereich von PHP zu befassen.
Es ging darum, Formulareingaben zu prüfen und per mail zu versenden. Wer weiß, wie es geht, wird zurecht sagen, dass das recht leicht ist. Den schweren Teil übernimmt sowieso der PHP-Interpreter.

Das bisschen Coding macht sich von allein, sag ich mir. Und unter normalen Umständen hätte ich recht. Ein wenig lesen, und dann recht kurz konzentriert tippen.
Dachte ich mir so.

Es war ja wie schon erwähnt Mittwoch, der 09.03.2005, und mein Kopf dröhnte beinahe wundervoll. Dazu kamen beinahe wundervolle Gliederschmerzen. Die beinahe wundervolle Kombination hat mich davon abgehalten irgendwas konzentriert zu machen oder zu tippen.

Und genau das ist der Punkt, an dem Erkältungen, so leicht sie auch sein mögen, scheußlich werden. Ich erinnere mich, dass ich recht enttäuscht das Gesundheitsprogramm durchgezogen habe, während ich viel lieber Variablen geschubst hätte.
Und genau das ist der Punkt, an dem ich jammere, dass ich so krank bin. Ich wollte coden, verdammt.

Normalerweise, wenn ich nicht an den Quellcode von irgendwas kann, schnappe ich mir ein Buch und versuche zu lesen. Überflüssig zu sagen, dass das auch nicht so richtig funktioniert hat. Gameboy spielen ging auch nicht. Ich konnte nichts sinnvolles oder zumindest angenehmes tun, war mir dieser Tatsache aber die gesamte Zeit über schmerzhaft bewusst.

Ich hasse solche Ausfallzeiten.

Abgelegt in: Leben
Veröffentlicht am 16.03.2005 um 23:30
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  • http://www.einfach-persoenlich.de/

    Habe vor kurzem ebenso eine virale Invasion hinter mich gebracht. Man kann bei manchen Dingen tatsächlich nur umschalten bzw. sich Ruhe gönnen. Die Effektivität leidet neben der Gesundheit sonst massiv. Unser Körper zwingt uns ab und an viel intelligenter in die Knie. Nur hören wir die leisen Vorzeichen meist nicht mit dem richtigen Ohr. Bis bald. Herzlichst Jörg

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Mein Server hat, nebenbei gesagt, 0,293 Sekunden benötigt, das hier zu fabrizieren.
War aber nicht böse gemeint.